6 Dinge, die Ihr noch nicht über Vizslas wusstet

von Nov 6, 2020

Vizslas sind eine faszinierende Hunderasse, über die es allerhand zu erfahren gibt. In meinem heutigen Beitrag habe ich 6 Fakten zusammengetragen, die Euch sicher auch als erfahrene Vizsla-Besitzer noch überraschen können.

1) Vizslas sind eine sehr alte Hunderasse

Die Anfänge des Magyar Vizslas lassen sich bis ins 9. Jahrhundert n. Chr. zurückverfolgen. Bereits zu dieser Zeit setzten die namensgebenden Magyaren eine frühe Form der Vizslas zur Jagd in der ungarischen Steppe ein. Über die Jahrhunderte und mit zahlreichen Einkreuzungen anderer Rassen hat sich das Aussehen zwar verändert, der Vizsla ist aber – damals wie heute – ein extrem aufmerksamer und ausdauernder Jagdhund, der nah mit seinem Jäger bzw. Menschen zusammenarbeitet.

2) Vizslas werden mit blauen Augen geboren

Wer einem erwachsenen Vizsla schon einmal tief in die Augen geschaut hat, wird sich vielleicht in der wunderschönen Bernsteinfarbe verloren haben. Doch wußtet Ihr, dass Vizslas mit blauen Augen auf die Welt kommen? Erst innerhalb der ersten Lebensmonate wechselt die Farbe zunächst in einen grünlichen und dann hellbräunlichen Ton, der sich harmonisch zum semmelgelben Haarkleid fügt.

3) Vizslas sind extrem schnell

Der Vizsla gehört nicht nur zu den schnellsten Hunderassen der Welt, sondern belegt innerhalb des Rankings sogar einen beeindruckenden dritten oder vierten Platz (abhängig davon, welche Quelle man befragt). Blitzschnelle 40km/h kann ein ausgewachsener Vizsla bei guter Trainingskondition erreichen. Da sieht so mancher Spielgefährte ganz schön alt aus, denn ein Wettrennen kann man gegen einen Turbo-Vischel einfach nicht gewinnen.

4) Vizslas verabscheuen Kälte und Nässe

Der Vizsla ist zwar ein extrem guter Jagdhund. Sein jagdliches Können demonstrieren Vischels aber äußerst ungerne bei Nässe oder Kälte. Beides zusammen? Eine Katastrophe! Durch das kurze Fell des Vizslas, das über keinerlei Unterwolle verfügt, frieren die Hunde nicht nur sehr viel schneller als andere Rassen, sie sind auch sehr nässe-empfindlich. Wer schon einmal versucht hat, seinen Vizsla im nassen Gras ins Platz zu legen, wird das Problem kennen: Der Vizsla vollzieht dann eine Art angespannten Schwebzustand, damit ja nicht das Bäuchlein nass wird. Nicht nur deshalb ist bei kalten und nassen Witterungsverhältnissen ein Mantel für den Vizsla Pflicht!

5) Vizslas sind echte Kletten

Ihr habt einen Hund, der ständig hinter Euch steht? Euch folgt, wenn Ihr den Raum verlasst? Und noch im erwachsenen Alter auf Euren Schoß klettert? Dann seid Ihr vermutlich stolzer Besitzer eines Vizslas. Unsere zimtfarbenen Lieblinge werden in der englischen Sprache daher auch als „velcro dog“ bezeichnet, was so viel wie „Klettverschluss-Hund“ bedeutet. Und wer die Rasse kennt, wird mir zustimmen, dass der Vizsla dieser Bezeichnung absolut gerecht wird. Vischels lieben den Körperkontakt und die Nähe zu ihren Menschen und fordern diese geradezu ein. Stellt Euch also auf extrem viele Streicheleinheiten ein.

6) Vizslas sind extrem reinlich

Man kennt es eigentlich von Katzen, aber auch Vizslas achten übermäßig auf ihre Sauberkeit. Es gehört zur täglichen Routine, den gesamten Körper mehrmals durch intensives Lecken zu säubern. Und ja: Dabei wird jeder – und damit meine ich jeder – noch so kleine Winkel mit ähnlich großer Aufmerksamkeit bedacht. Die intensive Körperpflege bedeutet übrigens nicht, dass Ihr als Besitzer nicht gefragt seid. Ihr solltet das Fell, auch wenn es kurz ist, regelmäßig mit einer speziellen Bürste kämmen, Ohren und Zähne säubern und natürlich die Krallen schneiden. Um alles andere kümmert sich der Vizsla dann schon selbst.

Nun würde mich aber interessieren: Wie viele der Fakten waren Euch bereits bekannt? Und gibt es andere Dinge, die unbedingt in diese Liste gehören? Dann schreibt sie mir!

Bis dahin: Stay Vizsladdicted!

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